Mittelherkunftsnachweis ist eine Einschränkung persönlicher Freiheit
- 29. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Nov. 2025

Ein Nachweis der Mittelherkunft dient angeblich dem Nachweis, woher Gelder stammen, und wird oft bei Finanzinstituten wie Banken oder Kryptobörsen verlangt, beispielsweise bei größeren Bargeldeinzahlungen, (und jetzt kommt´s) um Geldwäsche zu verhindern. Typische Nachweise sind Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, Kontoauszüge, Verkaufsverträge (z. B. für Immobilien, Aktien) und Erbscheine. Auch bei größeren Transaktionen mit Kryptowährungen oder beim Auszahlen von Geldern von einer Kryptobörse ist häufig ein Mittelherkunftsnachweis erforderlich.
Beispiele für Nachweise
Berufliches Einkommen: Gehaltsabrechnungen, Arbeitsvertrag, Einkommensteuerbescheide oder Rentenbescheide.
Kapitalerträge: Bescheinigungen über Zinserträge, Fonds oder andere Kapitalanlagen.
Verkauf von Vermögenswerten: Verkaufsverträge für Immobilien, Fahrzeuge, Aktien oder Edelmetalle.
Geld-/Sparkonten: Kontoauszüge, die größere Ein- und Ausgänge belegen, sowie Sparbuchauszüge.
Erbschaften und Schenkungen: Erbschein, Schenkungsvertrag oder letztwillige Verfügung.
Kryptowährungen: Detaillierte Transaktionsverläufe von Krypto-Börsen (z. B. exportierte Berichte) und Nachweise, woher die ursprünglichen Einlagen stammten.
Ab wann wird ein Nachweis verlangt?
Bei Bargeld:
In der Regel ab einer einmaligen Einzahlung von
10.000 Euro auf ein Girokonto.
Auch bei der mehrfachen Einzahlung kleinerer Beträge, die in der Summe
10.000 Euro oder mehr ergeben.
Für Neukunden kann die Anforderung bereits ab
2.500 Euro Bargeldeinzahlung erfolgen.
Bei anderen Transaktionen:
Häufig bei größeren Auszahlungen von Kryptobörsen auf ein Bankkonto.
Die Schwellenwerte variieren je nach Bank und Kryptobörse und können deutlich niedriger sein, insbesondere wenn Transaktionen verdächtig erscheinen.
Die KI gibt übrigens folgenden freundloichen Hinweis:
Bereiten Sie Nachweise immer im Voraus vor, um Verzögerungen oder eine Kontosperrung zu vermeiden.
Auch bei Schenkungen müssen Sie möglicherweise nachweisen, woher die Gelder der Schenker stammen.
Die Bank hat das Recht, auch bei geringeren Beträgen eine Nachweispflicht zu verlangen, um Geldwäscheprävention zu betreiben.
Daher ist das, was mit WEFI, der DEO-Bank entsteht, eine wichtige Alternative zu dem ganzen Wahnsinn.



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